Monschau - Zauberhafter Eifelschatz
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Baugrundstücke in Rohren
Die Stadt Monschau verkauft Baugrundstücke im Neubaugebiet in Rohren, Branderheld.

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2 Baugrundstücke in Monschau-Imgenbroich
2 Baugrundstücke in Monschau-Imgenbroich voll erschlossen á 630 m² zu verkaufen.

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Neuer Online-Dienst der StädteRegion
Als erstes Katasteramt in Nordrhein- Westfalen ermöglicht die StädteRegion Aachen die eigenhändige Anfertigung eines amtlichen Auszugs aus der Liegenschaftskarte. Dieser Online-Dienst kann ohne Registrierung von Bürgern, Banken, Architekten usw. genutzt werden und steht ohne Wartezeiten täglich 24-Stunden zur Verfügung.

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Denkmal-Immobilien
Die Altstadt von Monschau ist eine einzigartige Perle von historischem Wert. Nicht nur die aus dem Mittelalter stammende Burgruine sondern besonders auch die in der Blütezeit vor der frühindustriellen Tuchmacherproduktion entstandenen Fachwerk- und Bruchsteinhäuser prägen den denkmalgeschützten Altstadtkern.

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Stadtteile von Monschau

Stadtteile von Monschau

Zur Stadt Monschau gehören wie schützende Wächter ringsum auf den Höhen schmucke, mehrfach bei Wettbewerben auf Landes- und Bundesebene ausgezeichnete Dörfer: Höfen, Imgenbroich, Kalterherberg, Konzen, Mützenich und Rohren.


Altstadt

Der Name der späteren Stadt Monschau wird erstmalig im Jahre 1198 erwähnt. Die Burg ist, wenn auch der Hallerturm auf der gegenüberliegenden Höhe als Vorwerk vermutlich schon früher errichtet wurde, die Urzelle der Stadt. Ungewiss ist auch, ob Walram von Limburg die Burg erbaut hat oder bereits um 1135, als die Burg Reichenstein in ein Doppelkloster der Prämonstratenser umgewandelt wurde, eine Burg auf der als Rurtal beherrschenden Anhöhe stand. Mitte des 14. Jahrhunderts wurde die Herrschaft Monschau nebst Falkenburg an das Haus Schönforst verkauft.
Sie kam nach dem Tode Johann III. von Schönforst-Monjoie 1433 an Jülich. Bei der Gelderschen Fehde 1542 wurden Burg und Stadt von den Truppen Karl V. beschossen und eingenommen. Monschau blieb bis 1609 im Besitz von Jülich. 1614 kam es an Pfalz-Neuburg und 1685 an die Kurpfalz.
1795 zogen die französischen Truppen ein. Monschau wurde sitz eines Kantons, 1816 preußische Kreisstadt des nach ihm benannten Kreises. Die Tuchindustrie aus dem 16. Jahrhundert brachte Montjoie zu hoher Blüte, wovon stolze Tuchmacherpaläste, prächtige Bürgerhäuser mit großem Wohlstand und herrliche Kirchen heute noch zeugen.
Zu besichtigen ist das heutige Museum "Rotes Haus", gelegen inmitten des historischen Stadtkerns. Im Jahre 1918 wurde durch kaiserlichen Erlass der Name Montjoie in Monschau geändert.


Höfen

Waren die Tuchmacher verantwortlich für das Aufblühen lmgenbroichs, so waren es die unermeßlichen Wälder für Höfen. Ursprünglich war der Ort eine Siedlung von vier Einzelhöfen, heute ist er eine stattliche Gemeinde mit ansprechendem Dorfzentrum (Kirche, Schule, Turnhalle) in der Ortsmitte neben der reizvollen Grünanlage "Schwanenteich" gegenüber der früheren Molkerei. Stattliche Bauernhöfe haben den Krieg überstanden. Typisch sind die zur Hof- bzw. Sonnenseite zweistöckigen Häuser mit vorgebauter Stube, deren Dächer auf der Windseite bis fast zum Boden reichen. Gepflegte haushohe Windschutzhecken waren wesentlich für die Auszeichnung als Bundes-Golddorf im Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden". Hotels, Gasthöfe und Privatzimmer bieten alle Annehmlichkeiten. Die Bäche in dem Naturschutzgebiet Perl- und Fuhrtsbachtal und zur Perlbachtalsperre bieten zwar keine Wassersport-, aber ausgezeichnete Angelmöglichkeiten.

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Imgenbroich

Imgenbroich war und ist ein “Ausnahmedorf”.
Der Ort ist wahrscheinlich im 12. Jahrhundert entstanden. 1361 erfolgte die erste urkundliche Erwähnung des Ortes als “Incgenbroich”, Dorf im Amt Monschau, Herzogtum Jülich. Die Ortsbezeichnung besteht wohl aus dem mittelalterlichen Personennamen “Imicho” und “Broich” für Sumpfgelände.
Zum Ort gehören die Wohnplätze Belgenbacher Mühle, Widdau, Grünental, Hof Stillbusch sowie Teile von Menzerath und Hargard.

Vom 17. bis 19. Jahrhundert gab es eine bedeutende Wolltuchherstellung, begründet durch Christian Offermann (1600 1664). Die Blütezeit war im 18. Jahrhundert. Neben der Monschauer war die Imgenbroicher Tuchfabrikation europaweit anerkannt. In dieser Zeit errichteten die Tuchmacher repräsentative Wohnhäuser und Fabrikationsgebäude. Sie gaben dem Ort ein eher städtisches Aussehen.
In der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts erfolgte der Niedergang der Tuchfabrikation.

Bis 1804 gehörte Imgenbroich zur katholischen Pfarre Konzen. Seit 1675 gab es eine Kapelle mit Messstiftung. 1767 wurde die erste katholische Kirche gebaut. Seit 1804 ist Imgenbroich eine selbständige Pfarre. 1830 wurde die erste katholische Schule errichtet. 1951 /52 Bau einer neuen, modernen Kirche an Stelle der im 2. Weltkrieg völlig zerstörten Pfarrkirche.

Ab 1673 hatten die lutheranischen Tuchfabrikanten aus Monschau und Imgenbroich in Menzerath gemeinsam eine Kirche und einen Friedhof. 1838 erbauten die Evangelischen in Imgenbroich ein eigenes Gotteshaus, schon 1828 erwarben sie ein Gebäude für die evangelische Schule. Seit 1924 ist die evangelische Kirchengemeinde wieder mit Monschau vereinigt.

Von 1794 an war Imgenbroich Sitz der Gemeindeverwaltung, später der Amtsverwaltung für die umliegenden Dörfer Konzen, Mützenich und zeitweise Eicherscheid. 1972 wurde Imgenbroich nach Monschau eingemeindet.

Von 1883 bis 1966 war hier der Sitz einer Landwirtschaftlichen Winterschule; von 1912 bis 1914 gab es auch eine Forst und Kolonialschule.

1892 kam es zur Gründung der ersten Molkereigenossenschaft im Monschauer Land, 1968 wurde die Produktion eingestellt.

Im Herbst und Winter 1944/45 wurde der Ort fast vollständig durch Granatbeschuss zerstört, insbesondere auch die prächtigen Patrizierhäuser der Tuchmacherzeit.

Seit 1970 erfolgte eine verstärkte Industrieansiedlung, heute bieten die Industriebetriebe hunderte Arbeitsplätze. Imgenbroich entwickelte sich zum Einkaufszentrum des Monschauer Landes und des benachbarten Belgien.
Imgenbroich ist mit seiner Gastronomie auch ein idealer Ausgangsort für Wanderungen ins Belgenbachtal und Rurtal.

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Kalterherberg

In der Tauschurkunde vom 25. Juni 1361 taucht erstmals der Name "Kalde Herberge" auf für die weithin gestreckte Höhengemeinde mit ihren zahllosen alten Bruchstein- und Fachwerkhäusern, mit gepflegten Gasthöfen und gut ausgestatteten Hotels. Unübersehbar ragt mitten im Dorf der "Eifeldom" empor, den der noch heute hochgeehrte Pfarrer Arnoldy 1901 bauen ließ. Das unterhalb von Kalterherberg liegende Kloster Reichenstein diente u.a. zur Beherbergung der Reisenden an der Straße Aachen-Trier. Man darf annehmen, daß die Errichtung einer (zusätzlichen) "Kalden Herberge", aus der sich das Dorf entwickelte, vor 1361 liegt. 1550 bestand bereits eine dem hl. Lambertus geweihte Kapelle. Der Wanderer kann im Dorf die unterschiedlichen Haustypen des Vennrandgebietes studieren: das auf eine Urform zurückgehende Steinhaus mit Kamin und Eingang im Giebel bei beidseitig tief herunter gezogenem Dach sowie die fränkische Form mit dem Eingang an der Langseite und dem mitten im Haus stehenden Kamin, zumeist in Fachwerk auf Bruchsteinsockel gebaut, ferner ein aus Torflagerhallen entwickeltes Langhaus. Kalterherberg ist der beliebteste Ausgangspunkt für Vennwanderungen.

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Konzen

Der geschichtsträchtigste Ort des ganzen Monschauer Landes ist Konzen, dessen frühester Name Compendium auf eine spätestens römische Erstbesiedlung hinweist. Hier stand einer jener karolingischen Königshöfe, die König Arnulf von Kärnten 888 bestätigte, abgabepflichtig mit dem Neunten an das Aachener Marienstift. Konzen ist Ausgangspunkt der Christianisierung wie der Besiedlung des Monschauer Landes. Hier wurde das erste christliche Gotteshaus errichtet. Darüber hinaus war Konzens Bedeutung auch auf weltlichem Gebiet lange Zeit hindurch größer als die Monschaus. Hier war der Gerichtssitz des Monschauer Landes, hier war auch der Sitz der Forstverwaltung für die riesigen Waldungen zwischen Aachen und Düren. Konzen hat sich seinen geschichtlichen Sinn bewahrt, wie ein Besuch in der geschickt erweiterten Kirche zeigt mit ihrem Taufbecken aus dem 12. Jahrhundert und den Grabmalen im gotischen Chor zeigt. Zur Weihnachtszeit wird die Kirche zum Aufstellungsort einer von weither besuchten Krippenlandschaft. Das saubere, mit vielen Grünanlagen geschmückte Dorf wurde mehrfach im Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden" ausgezeichnet. Hotels und private Unterkünfte warten auf die Gäste. Hingewiesen sei auf die Karte mit Ortswanderwegen.

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Mützenich

Trägt Kalterherberg einen leicht zu deutenden deutschen Namen, so weist der Ortsname Mützenich, Mutiniacum, auf eine ursprünglich römische Ansiedlung hin. In der Tat fand man im Torfmoor 1783 unter einem Knüppeldamm mit tiefen Radspuren die Leiche eines mit kompletter Rüstung bekleideten römischen Legionärs. Eine Abbildung des Helmes ist Teil des Gemeindewappens. Das ungewöhnlich ausgedehnte Dorf, das durch die belgische Bahnlinie und seine nach den Kriegen belgisch gewordenen Wälder ringsum von belgischem Gebiet umgeben ist, bietet durch seine gepflegten Windschutzhecken und die nach Osten ausgerichteten Giebel der alten Wohnhäuser ein schönes Bild. Jeder Hof liegt wie eine Insel, von Hecken umgeben, in seiner Flur. Auch Mützenich ist mehrfach im Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden" in die höchsten Ränge gelangt. Die Kirche, nach dem letzten Krieg erweitert, besitzt einen großfigürlichen Kreuzweg in Sgrafitto-Technik und sehenswerte Kupfertreibarbeiten an der Kanzlei. Der beliebteste Spaziergang führt über die Grenze ins Venn zu Kaiser Karls Bettstatt und dem Stehling, der höchsten Erhebung des Kreises Aachen (666 m). Mützenich bietet mehrere Hotels, zahlreiche Privatquartiere und eine Reithalle.

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Rohren

Der Ortsname weist auf die Entstehung hin: ursprünglich eine Rodung, deren Einwohner sich als Waldbauern ernährten. Sie stellten als Handelsware Holzschüsseln (Schottele) zum Rahmabsetzen her, während das nahe belgische Raeren Kannen brannte: Kanne Roare dort und Schottelches Roare hier. Die im Krieg zerstörte Kirche, in der eine prächtige Barock-Madonna aufbewahrt wird, wurde wie ein Eifelhaus mit tiefgezogenem Dach wieder aufgebaut; ihre Vorgängerin entstand schon 1700. Rohren ist der bedeutendste Sommer- und Wintersportort Monschaus. Mehrere Lifte erschließen die Steilhänge zur Rur; im Sommer hat die längste deutsche Edelstahl-Bobbahn Saison, Grillhütte, Familientrampolin, Sommer-Ski.... Viele Fremdenzimmer sowie ein Haus des Alpenvereins Sektion Aachen bieten den Gästen angenehmen Aufenthalt. Rohren ist Ausgangspunkt zu herrlichen Waldwanderungen. Einmalig ist der Natur-Lehrpfad.

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