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Faszination Wildnis – erlebbar in einer Landschaft aus Wald
und Wasser
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Nationalpark Eifel: Eine
Komposition aus Wald und Wasser |
Majestätische Buchenwälder, knorrige Eichen, wilde Bäche und eine beeindruckende Seenlandschaft: Das ist der Nationalpark Eifel. Seit Anfang 2004 bildet das 10.700 Hektar große Gebiet in der Nordeifel den ersten Nationalpark Nordrhein-Westfalens. Es schließt damit als vierzehnter Nationalpark Deutschlands die westliche Lücke im bestehenden Nationalparknetz und ist zugleich der erste Nationalpark, der atlantisch geprägte Buchenwälder in Mittelgebirgslage auf sauren Böden unter Schutz stellt.
Fast 1000 bedrohte Tier- und Pflanzenarten
Unter dem Motto „Natur – Natur sein lassen“ verzichtet der Mensch im Nationalpark Eifel heute weitgehend auf eine wirtschaftliche Nutzung. Dort, wo früher Bäume gefällt wurden, entwickeln sich nun wilde und ursprüngliche Wälder. Die natürlich vorkommenden Baumarten können ihr von der Natur vorgegebenes Höchstalter erreichen, langsam absterben und als Teil der Nahrungskette zahlreichen seltenen Tieren und Pflanzen Lebensraum bieten. Und wer auf offenes Grasland und Gebüsche angewiesen ist, findet ebenfalls Platz: Auf dem ehemaligen Truppenübungsplatzes Vogelsang fühlen sich bedrohte Arten wie der Kiebitz oder die Kornweihe wohl.
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Im Nationalpark Eifel wächst der Buchen-Urwald
von morgen |
Insgesamt 930 gefährdete Pflanzen- und Tierarten finden im Nationalpark Eifel ihre lebensnotwendigen Rückzugsgebiete. So zieht die Wildkatze in den zusammenhängenden Waldgebieten des Großschutzgebietes ihre Jungen groß, und Biber nutzen die sauberen Gewässer, um ihre Burgen zu bauen. Aber auch viele Hirsche, zahlreiche Fledermausarten und der Eisvogel lieben die Ruhe des Nationalparks ebenso wie die Gelbe Wildnarzisse, die im Frühjahr mit ihrer Blütenpracht die Naturliebhaber begeistert.
Kostenlose Führungen
Um Wald, Wasser und Wildnis zu erleben, wartet auf Interessierte ein vielfältiges Angebot. Folgen Sie dem Ruf des Schwarzspechtes auf eigene Faust, oder lassen Sie sich führen. Mindestens acht kostenlose Wanderungen bieten die ausgebildeten Ranger der Nationalparkwacht pro Woche an. Hinzu kommen saisonale und unregelmäßige Termine, spezielle Angebote für Kinder und Touren, die besonders auf Menschen mit Behinderungen ausrichtet sind.
Feste Gruppen können für 15 Euro pro Gruppe und Stunde (max. 20 Personen) bei der Nationalparkverwaltung unter Tel. 02444/9510-71 ehrenamtliche WaldführerInnen buchen.
Nationalpark-Tore mit vielen Informationen und Geschichte(n)
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Begleiten Sie die
Ranger bei Ihren Touren oder fragen Sie sie unterwegs nach den Geheimnissen
der Natur |
Umfassende Informationen und auch Erklärungen zu vielen Hintergründen halten die Nationalpark-Tore in Monschau-Höfen, Simmerath-Rurberg, Schleiden-Gemünd und Heimbach für Sie bereit. Diese Häuser bieten Ausstellungen zu verschiedenen Themen, verfügen alle über barrierefreie Sanitäreinrichtungen und sind stufenlos erreichbar. Die Einrichtungen in Höfen und Heimbach sind darüber hinaus durch Punkt- und Schwarzschrift oder Audiogeräte insbesondere auch für blinde und sehbehinderte Menschen geeignet. Nationalpark-Filme, teilweise mit mehrsprachigen Untertiteln, digitale Geländemodelle und die fußläufige Entfernung zum Schutzgebiet machen alle Nationalpark-Tore zu optimalen Ausgangspunkten für Ihre Entdeckungsreise in die Natur.
Weitere Informationen, genaue Termine und den kostenlosen Veranstaltungskalender erhalten Sie unter:
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