Rotes Haus, multimediale Tuchmachergeschichte in historischen Räumen

Das Rote Haus wurde 1752 von dem Tuchmacher und Kaufmann Johann Heinrich Scheibler als Wohn- und Geschäftshaus erbaut. Mit seiner kompletten Einrichtung in den Stilen Rokoko, Louis-Seize und Empire spiegelt es noch heute den Glanz großbürgerlicher Wohnkultur in einer seltenen Geschlossenheit wider.

Das Herrenzimmer mit einer kostbaren Leinwandtapete, der mit einem herrlichen Wappenservice gedeckte Tisch im Eßzimmer, eine Küche mit glänzenden Messing- und Kupferkesseln, Salons mit Aachen-Lütticher Schreibschränken, Vitrinen und gemütlichen Sitzgarnituren, ein Festsaal mit wertvollem Gobelin und Schlafräume mit Kinderwiegen und Waschschüsseln laden zu einer Reise ins 18. Jahrhundert ein.

Weltberühmt ist die über 3 Etagen freitragend gebaute Wendeltreppe aus Eichenholz, in der 21 kleine Puttenszenen an die verschiedenen Stationen der Tuchherstellung erinnern. In den alten Kontorräumen zeugen zwei original erhaltene Stoffmusterbücher mit insgesamt 6000 Entwürfen in den verschiedensten Dekors von der Vielfalt und der hochwertigen Qualität der damals europaweit gehandelten Tuche seiner Firma.

NEU seit April 2022:
Im Haus "Zum Pelikan" wurden Handel und Produktion der Wolltuche geleitet. Hier kann man sich in den Themenräumen mit an multimedialen Stationen über das Leben der Scheibler-Dynastie, über den Tuchhandel und über die Arbeitsschritte bei der Tuchherstellung informieren.
 
Geöffnet - 31.10. 
dienstags - sonntags
vormittags um 10 - 13 Uhr
nachmittags um 14 - 17 Uhr
letzter Einlass jeweils 30 Min vor Schließung

Am 3. Oktober ist das Museum geschlossen.


 

Kontakt:

Laufenstr. 10 - 52156 Monschau

02472-50 71