Vennbrand

Aktuelle Entwicklungen zum Brand im Hohen Venn

26.8. - 11:54 Uhr: 

Entwarnung der Geruchsbelästigung für Monschau, Simmerath und Roetgen

Es kann jedoch vereinzelt Rauch aufsteigen und zu Rauchgeruch kommen, da im Hohen Venn auf belgischem Gebiet noch vereinzelt Spot-Feuer auftreten.

Alle Messungen der Luftwerte für Schadstoffe und CO lagen für mehrere Tage jeweils bei 0.
Seit Samstag, den 22.08., werden keine Messungen mehr vorgenommen. 

20.8. - 18:00 Uhr: Allgemeines Update

Auf deutscher Seite ist aktuell kein Brand vorhanden. Insgesamt ist das Feuer aber noch nicht gelöscht. Weiterhin sind Hubschrauber im Einsatz. Die belgische Feuerwehr übernimmt den Einsatzbereich auf belgischem Gebiet, in dem die Feuerwehr aus Deutschland bis zuletzt eingesetzt war. Damit gilt der Einsatz auf deutscher Seite ab 18 Uhr als beendet und die Maßnahmen werden zurückgebaut. Vorerst bleibt ein erhöhter Streifendienst in der Ortschaft Kalterherberg vorhanden. Die Luftwerte werden weiterhin überprüft und belgische und deutsche Wehrleitung bleiben im engen Austausch über die weiteren Entwicklungen. Mit der Beendigung der Maßnahme werden die letzten 95 Einsatzkräfte des THW und der Feuerwehr auf deutscher Seite abgezogen.

Es finden keine regelmäßigen Pressetermine mehr statt.

Das Rathaus ist wieder zu regulären Öffnungszeiten erreichbar.

19.8. – 20:36 Uhr: Allgemeines Update 

Im Bereich Venn konnte die Feuerwehr leichte Erfolge erzielen. Der Regen der letzten Stunden hat der Feuerwehr in die Karten gespielt und die Löschmaßnahmen begünstigt. Auch die Rauchintensität hat etwas abgenommen.

Aktuell sind noch 170 Einsatzkräfte im Einsatz.

19.8. – 15:53 Uhr: Aufhebung der Evakuierung

Nach den jüngsten Begutachtungen vor Ort, bestätigen die Behörden und Einsatzkräfte, dass die vorsorglich evakuierten Einwohnerinnen und Einwohner der Bereiche Ruitzhof und Geisberg mit sofortiger Wirkung wieder in ihre Häuser zurückkehren können.

Die Behörden danken allen betroffenen Einwohnerinnen und Einwohnern für ihr Verständnis, ihre Geduld und ihre Zusammenarbeit in dieser Ausnahmesituation sowie allen Einsatzkräften vor Ort, die zum reibungslosen Ablauf der Maßnahmen beitragen.

19.8. – 14:19 Uhr: Spendenkonto

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Die Einsatzstelle in Kalterherberg meldet, dass dank der intensiven Sachspendenbeteiligung aus der Region alle Einsatzkräfte optimal versorgt sind.

Vielen herzlichen Dank an alle Menschen, die in jeglicher Form eine Hilfeleistung angeboten haben.

Da die Vorräte vor Ort noch lange reichen werden, bitten wir Sie höflichst, nun von Sachspenden abzusehen. Darüber hinaus werden auch keine Helfer/innen vor Ort benötigt. Sollte sich ein Bedarf ergeben, wird dies vor Ort koordiniert und auch veröffentlicht.

Wir haben ein Spendenkonto für alle Feuerwehrkräfte, Landwirte, Lohnfuhrunternehmen und die weiteren Helferinnen und Helfer eingerichtet.

Wenn Sie die Einsatzkräfte vor Ort durch eine Geldspende unterstützen möchten, so können Sie diese an das folgende Konto richten:

Stadt Monschau

IBAN: DE65 3905 0000 0002 2000 53

Sparkasse Aachen

Verwendungszweck: Spende Vennbrand


Die Stadt Monschau bedankt sich im Namen aller Einsatzhelferinnen und -helfer herzlich für die tatkräftige Unterstützung!

19.8. – 01:09 Uhr:

Durch aktuelle Wetterlage und intensiven Löscheinsatz ist die weitere Ausbreitung in Richtung deutsches Staatsgebiet aktuell gestoppt. Das Feuer scheint für die Lage in Deutschland aktuell unter Kontrolle zu sein.

18.8. – 20:09 Uhr: UPDATE ZUR MELDUNG VON 17:44 Uhr

Aufgrund der aktuellen Lage liegt eine Sperrung der K25 zwischen Höfen, Abzweigung Im Sief bis Kalterherberg Ortseingang (Arnoldystraße) vor. 

  • Die Sperrung wird aus verkehrstechnischen Gründen errichtet. Dies dient der Sicherstellung der Zufahrt der landwirtschaftlichen Fahrzeuge sowie der Zufahrt der Einsatzfahrzeuge zur Einsatzstelle.


Die Straße ist nur frei für Anwohnerinnen, Anwohner und Einsatzfahrzeuge.

18.8., 20:02 Uhr: Informationen zu den Messungen der Rauchbildung

Der Sondereinsatz des LANUK bietet eine messtechnische Unterstützung und fachliche Beratung für andere Behörden in NRW.

Aktuell begleitet und unterstützt das Team mit zwei Messfahrzeugen die Feuerwehren in den vom Brandrauch betroffenen Städteregion, z.B. der Städteregion Aachen sowie der Stadt Monschau und berät auch die Städte und Kommunen direkt.

An vielen Orten wurden bereits Messungen auf typische Schadstoffe im Brandrauch durchgeführt. Neben der geruchlichen Wahrnehmung können auch in den Messergebnissen verschiedene brandtypische Stoffe nachgewiesen werden, bisher aber überall unterhalb von Orientierungswerten oder Grenzwerten für schwere gesundheitliche Auswirkungen.

Allerdings ist Brandrauch nie gesund, daher gelten die vorsorglichen Empfehlungen (wie z.B. Fenster und Türen möglichst geschlossen halten, Aktivitäten im freien soweit wie mögliche reduzieren etc.) weiter.

Allgemein werden bei Waldbränden natürlich Luftschadstoffe freigesetzt. Einen Überblick über die möglichen Schadstoffe sowie Gesundheitsfolgen bietet die folgende Internetseite beim Umweltbundesamt (UBA): https://www.umweltbundesamt.de/themen/gesundheit/umwelteinfluesse-auf-den-menschen/besondere-belastungssituationen/luft-gesundheitsbelastung-durch-waldbraende

Eine erhöhte Belastung ist auch in den Online-Messungen des LANUK insbesondere bei Feinstaub (PM2,5 und PM10) zu sehen. Diese können Sie für die Stationen des LANUK im FIS-Luftqualität (luftqualitaet.nrw) jederzeit abrufen.

Auch die europäische Union bietet eine Vorhersage der Luftschadstoffe aus den Waldbränden und ihrer Ausbreitung, diese kann auf der Copernicus Seite eingesehen werden:

https://atmosphere.copernicus.eu/charts/packages/cams_air_quality/products/europe-air-quality-forecast-aerosol-tracers?base_time=202608170000&layer_name=composition_europe_pm_wf_forecast_surface&level=key_0&originating_centre=85_2&projection=cams_aq_nw_europe&valid_time=202608180500

Die Geruchwahrnehmungsschwelle ist bei Brandgasen sehr niedrig, so dass es früh und lange geruchlich wahrgenommen werden kann, ohne dass möglicherweise gefährliche Konzentrationen erreicht werden. Entsprechende Warnungen und Empfehlungen durch die Fachleute der Feuerwehr sowie auf offiziellen Kanälen wie zum Beispiel der NINA-Warnapp sollten vorsorglich immer berücksichtigt werden.

18.8., 18:07 Uhr: Erreichbarkeit Rathaus

Die Brandrauchbelastung im Stadtgebiet Monschau (siehe Meldung 18.08.26 von 09:30 Uhr) besteht weiterhin.

Die folgenden Handlungsempfehlungen werden aufrechterhalten:

  • Begeben Sie sich in geschlossene Räumlichkeiten
  • Fenster und Türen geschlossen halten
  • Klima- und Lüftungsanlagen abschalten
  • Notruf nur in Notfällen wählen


Bei einer Veränderung der Situation wird dies unverzüglich (auch während der Nachtstunden) hier veröffentlicht.

Das Rathaus ist am 18.08. bis 18:30 Uhr und am 19.08. ab 06:30 Uhr besetzt.

In dringenden Fällen ist die Verwaltungsleitung durchgängig (auch während der Nachtstunden) wie folgt zu erreichen:

Telefon: 02472-81212

E-Mail: franz-karl.boden@stadt.monschau.de

18.8. – 17:44 Uhr: Aufgrund der aktuellen Lage liegt eine Sperrung der K25 zwischen Höfen, Abzweigung Im Sief bis Kalterherberg Ortseingang (Arnoldystraße) vor. 

Die Straße ist nur frei für Anwohnerinnen, Anwohner und Einsatzfahrzeuge.

18.8. – 11:59 Uhr: Pressemitteilung der StädteRegion Aachen zu Familienzentrum Imgenbroich und der Kita Mützenich

18.8. – 10:18 Uhr: Pressemitteilung der RegioEntsorgung

RegioEntsorgung behält sich Tourabbrüche in Monschau vor

Aufgrund der derzeitigen Waldbrände im Hohen Venn entstehen starke Rauchbelastungen, die nach Aussage der RegioEntsorgung bei den Teams der Müllabfuhr zu Atemwegsproblemen führen. Deshalb setzt das Kommunalunternehmen bei den Abfuhren zusätzliches Personal und Atemschutzmasken ein. „Sollte es dennoch in einigen Teilen von Monschau zu Tourabbrüchen kommen, bitten wir die Bevölkerung um Verständnis. Leider können diese Touren dann aus Kapazitätsgründen auch nicht nachgefahren werden“, so Peter Ostlender, Einsatzleiter der RegioEntsorgung. „Die terminierten Abholungen von Elektrogeräten werden jedoch alle wie geplant durchgeführt“.

Alle Informationen zur aktuellen Situation unter www.regioentsorgung.de oder unter 02403 55 50 666.

18.8. – 10:17 Uhr: Räumung des Wanderparkplatzes in Kalterherberg - Bahnhofstraße

Wegen des laufenden Feuerwehreinsatzes und nachrückenden Einheiten ist der Wanderparkplatz in
Kalterherberg - Bahnhofstraße zu räumen. 

Alle Fahrzeuge (PKWs, Wohnmobile, LKWs, etc.) und Personen sind bis 15.00 Uhr zu räumen.

18.8. – 09:30 Uhr: Wichtiger Hinweis!

Aufgrund des Waldbrands im Hohen Venn kommt es momentan zu erheblichen Geruchsbelästigungen und möglicher Schadstoffbelastung der Luft in der Stadt Monschau, der Gemeinde Roetgen und der Gemeinde Simmerath.

Gesundheitliche Gefahren können nicht ausgeschlossen werden!

Handlungsempfehlungen für alle Bürgerinnen und Bürger:
- Begeben Sie sich und Ihre Tiere in geschlossene Räumlichkeiten
- Fenster und Türen geschlossen halten
- Klima- und Lüftungsanlagen abschalten
- Notruf nur in Notfällen wählen

17.8., 19:25 Uhr: Erreichbarkeit Rathaus

In Abstimmung mit dem Lagezentrum der StädteRegion Aachen und der Einsatzleitung der Feuerwehr ist das Rathaus heute noch bis 20.00 Uhr besetzt. Morgen sind wir ab 07.00 Uhr wieder für Sie da.

Sollten wir neue Informationen erhalten oder sollte die Situation sich verändern, werden wir dies umgehend (auch während der Nachtstunden) veröffentlichen.

17.8., 16:30 Uhr: Pressekonferenz zur aktuellen Lage im Hohen Venn


In der Zusammenfassung finden Sie alle Informationen zur aktuellen Lage.


17.8., 11:21 Uhr: Starke Rauchbildung

Aufgrund des Regens und der Löscharbeiten kommt es aktuell zu starker Rauchbildung.

Daher bitten wir alle Bürgerinnen und Bürger die Fenster und Türen vorerst geschlossen zu halten. 

17.8., 10:23 Uhr: Der Wasserversorgungszweckverband Perlenbach teilte mit, dass es durch die erhöhte Wasserentnahme aufgrund des Waldbrandes und eines zusätzlichen Netzschadens, der zwischenzeitlich behoben wurde, im Bereich der Stadt Monschau zu Eintrübungen des Trinkwassers komme, welche jedoch nicht gesundheitsgefährdend seien.

Wir gehen davon aus, dass die Trübungen bis heute Nachmittag aus dem Netz ausgespült werden und bitten um Verständnis.

17.8., 10:15 Uhr: Die gemeinsame Lagebeurteilung hat sich bislang nicht durchgreifend geändert. Die aktuelle Wetterlage kommt uns allerdings zugute. Stadt und StädteRegion befinden sich weiterhin im engen Austausch.

Die vermehrte Rauchentwicklung entsteht durch verdampfendes Wasser.

Nach wie vor wird bei veränderter Lage über die NINA-Warnapp informiert.

Wir danken allen, die sich aktiv einbringen möchten. Dies muss allerdings koordiniert geschehen, damit vor Ort die Arbeiten nicht behindert werden. Aktuell werden keine weiteren Tanklaster benötigt. Wer sich einbringen möchte, kann sich an die E-Mail-Adresse Stadtverwaltung@Monschau.de wenden.

Um die zahlreichen Anfragen der Presse zu bündeln und auch hier für eine Entlastung vor Ort zu sorgen, wird es um 15 Uhr eine Pressekonferenz im Rathaus der Stadt Monschau zum aktuellen Lagebericht geben. Bis dahin bitten wir darum, die Arbeiten nicht zu behindern!

16.8., 22:38 Uhr: Aktuelle Lage zum Vennbrand

Aufgrund der aktuellen Brand- und Rauchausbreitung des andauernden Brandereignisses unter Beachtung der prognostizierten Wetterdaten hat die Einsatzleitung der Stadt Monschau die sofortige Evakuierung der Straßenzüge Ruitzhof und Geisberg angeordnet. Die Evakuierung wurde über die „Nina“ WarnApp sowie ein Cell-Broadcasting durchgeführt. Die Bewohner und Bewohnerinnen der vorgenannten Straßen werden gebeten den Bereich selbstständig zu verlassen. Für Personen die nicht selbstständig bei Familie oder Freunden unterkommen können wurde eine Betreuungsstelle in der Sekundarschule in Simmerath, Walter-Bachmann-Straße 40, eingerichtet. Diese wird durch Einsatzkräfte betreut.

Die Maßnahme gilt dem Schutz der Bevölkerung. Die weitere Entwicklung des Brandes wird fortlaufend bewertet.

Die Brandbekämpfung wird unterstützt von Einsatzkräften der Feuerwehr Aachen und der Feuerwehren der Städteregion.

16.8., 22:16 Uhr:  Sofortige Evakuierung der Bereiche Ruitzhof und Geisberg in Kalterherberg

Die aktuelle Entwicklung des Brandgeschehens im Hohen Venn erfordert eine sofortige Evakuierung folgender Straßenzüge in Kalterherberg: Ruitzhof und Geisberg. 

Die Häuser sind sofort zu verlassen.

Eine Notunterkunft wurde in der Sekundarschule in Simmerath, Walter-Bachmann-Straße 40, eingerichtet.

16.8., 17:48 Uhr:  Aktuelle Lage zum Vennbrand – Grenzüberschreitende Unterstützung angelaufen

Aufgrund des weiterhin andauernden Brandereignisses im belgischen Venn unterstützen nun Einsatzkräfte der Feuerwehr der Stadt Aachen sowie der Feuerwehren der StädteRegion Aachen die Einsatzmaßnahmen auf belgischer Seite. Die Unterstützung erfolgt im Rahmen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit über EMRIC.

Aktuell ist in den Ortsteilen des Stadtgebietes Monschau nur ein geringer bis kein Raucheintrag festzustellen. Die weitere Entwicklung des Brandgeschehens sowie mögliche Auswirkungen auf das Stadtgebiet werden weiterhin engmaschig durch die Feuerwehr Monschau in enger Abstimmung mit dem Lagezentrum der StädteRegion Aachen beobachtet und bewertet.

Im Raum Kalterherberg werden derzeit die für den grenzüberschreitenden Einsatz vorgesehenen Kräfte der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen gesammelt. Von dort erfolgt die koordinierte Weiterfahrt der Einsatzkräfte in das belgische Einsatzgebiet.

Für das Stadtgebiet Monschau sind nach derzeitigem Stand keine zusätzlichen Maßnahmen des abwehrenden Brandschutzes erforderlich. Die Feuerwehr Monschau bleibt weiterhin in erhöhter Aufmerksamkeit und beobachtet die Lage fortlaufend.

Weiterhin wird den Einwohnenden der grenznahen Bereiche empfohlen, diese Bereiche zu verlassen. 

Die vorsorglich eingerichtete Betreuungsstelle für Bürgerinnen und Bürger in Monschau wurde um 18:00 Uhr geschlossen, da diese zuletzt nicht mehr in Anspruch genommen wurde.

Die Feuerwehr Monschau sowie das Lagezentrum der StädteRegion Aachen beobachten die weitere Entwicklung der Lage weiterhin engmaschig.

Über relevante Veränderungen der Lage wird entsprechend informiert.

Sollten Sie Fragen haben oder Hilfe benötigen, z.B. aus gesundheitlichen Gründen, wenden Sie sich bitte an eine der folgenden Telefonnummern:

Wählen Sie den Notruf der Feuerwehr oder der Polizei nur im Notfall.

In dem folgenden Portal können Hilfsangebote kostenlos eingestellt und von Menschen, die Unterstützung benötigen, direkt gefunden werden. Aktuell sind bereits zahlreiche Hilfsangebote aus Hürtgenwald und der Umgebung vorhanden: https://nothelfer.digital/

16.8., 11:22 Uhr:  Aufgrund eines ausgedehnten Waldbrands im Hohen Venn in Belgien, welcher sich weiterhin auszudehnen scheint, wurde durch die belgischen Behörden die Evakuierung der belgischen Ortschaft Küschelscheid angeordnet. Diese grenzt westlich unmittelbar an die Stadt Monschau / Ortsteil Kalterherberg. Die Feuerfront ist aktuell noch etwa 1,5 Kilometer von der deutschen Grenze entfernt (1,8 km zur nächsten deutschen Bebauung).

Zum jetzigen Zeitpunkt ist nicht davon auszugehen, dass das Brandgeschehen auf deutsches Territorium übergreifen wird. Von einer starken Belastung durch Brandrauch ist im Laufe des Tages aber auszugehen.

Es ist daher entschieden worden, den Einwohnenden der grenznahen Bereiche zu empfehlen, diese Bereiche zu verlassen.

Für Menschen, die nicht eigenständig unterkommen, stellt die Stadt Monschau ab 7 Uhr eine Anlaufstelle im Bürgercasino Imgenbroich zur Verfügung. 

Sollten Sie Hilfe benötigen, z.B. aus gesundheitlichen Gründen, wenden Sie sich bitte an eine der folgenden Telefonnummern:

Wählen Sie den Notruf der Feuerwehr oder der Polizei nur im Notfall.
Diese Empfehlung gilt zunächst bis 18 Uhr am heutigen Tage.

16.8., 04:55 Uhr:  Aufgrund der weiteren Ausbreitung des Brandes im Hohen Venn in Belgien ist nicht auszuschließen, dass es ab dem Vormittag vermehrt zu erheblichen Rauchbelastungen und Rauchniederschlägen kommt.

Da gesundheitliche Gefahren durch den Brandrauch nicht ausgeschlossen werden können, wird den Einwohnerinnen und Einwohnern von Plattevenn, Leyloch und Kalterherberg westlich des Messewegs dringend empfohlen, diese Bereiche bis 10 Uhr zu verlassen und bei Verwandtschaft und Freunden unterzukommen.

Für Menschen, die nicht eigenständig unterkommen, stellt die Stadt Monschau ab 7 Uhr eine Anlaufstelle im Bürgercasino Imgenbroich zur Verfügung. 

Sollten Sie Hilfe benötigen, z.B. aus gesundheitlichen Gründen, wenden Sie sich bitte an eine der folgenden Telefonnummern:

Wählen Sie den Notruf der Feuerwehr oder der Polizei nur im Notfall.
Diese Empfehlung gilt zunächst bis 18 Uhr am heutigen Tage.

16.8., 00:34 Uhr: Die Einsatzkräfte beobachten die Entwicklung des Waldbrands im Hohen Venn weiterhin intensiv. Nach aktuellem Stand befindet sich die Feuerfront noch etwa drei Kilometer von der deutschen Grenze entfernt. Die belgischen Behörden haben die Evakuierung der unmittelbar westlich an Kalterherberg angrenzenden Ortschaft Küchelscheid angeordnet.

Die Feuerwehr Monschau ist im Vollalarm und erkundet fortlaufend den eventuell betroffenen Bereich, insbesondere in und um Kalterherberg. Vorsorglich werden Löschmaßnahmen vorbereitet, damit im Falle eines Überspringens des Feuers auf deutsches Gebiet unmittelbar mit den Löscharbeiten begonnen werden kann.

Auch eventuell notwendige Evakuierungsmaßnahmen für Kalterherberg und Mützenich werden vorbereitet. Eine Information der Bevölkerung über das Modulare Warnsystem (MoWaS) ist bereits erfolgt.

Die Feuerwehr Roetgen hat das Hohe Venn auf deutscher Seite erkundet. Zudem hat das Lagezentrum des Amts für Brandschutz, Rettungsdienst und Bevölkerungsschutz (A 38) der StädteRegion Aachen den Betrieb aufgenommen.

Neben den Feuerwehren Monschau und Roetgen sind das Amt 38 der StädteRegion Aachen, der Kreisbrandmeister (KBM), die Polizei Aachen, EDRD sowie die Ferngesteuerte Lageerkundungseinheit (FLE) der StädteRegion Aachen eingebunden. (Quelle: Leitstelle StädteRegion Aachen)


16.8., 00:18 Uhr: 
Aufgrund einer weiteren Ausbreitung des Waldbrands im Hohen Venn in Belgien lässt sich ein Übergreifen auf Teile von Monschau nicht vollständig ausschließen. Aus diesem Grunde wird den Einwohnenden der Ortsteile Kalterherberg und Mützenich empfohlen, sich auf eine mögliche Evakuierung vorzubereiten.

 Blockieren Sie nicht die Notrufe von Polizei und Feuerwehr.

Bereiten Sie sich auf eine Evakuierung vor. Halten Sie Ihr Notgepäck bereit. Informieren Sie Ihre Nachbarn. Wählen Sie nur in Notfällen den Notruf 110 (Polizei) und 112 (Feuerwehr). Wir informieren Sie, wenn die Gefahr vorüber ist. Meiden Sie das betroffene Gebiet. Aktuelle Informationen veröffentlichen wir auf der Homepage der Stadt Monschau. Achten Sie auch auf die Warn-Apps auf Ihrem Smartphone.


15.8., 20:18 Uhr: Ergänzender Hinweis: In unserer ersten Auflistung wurde der Ortsteil Geisberg versehentlich nicht genannt. Auch die Bewohnerinnen und Bewohner von Geisberg werden gebeten, sich vorsorglich auf eine mögliche Räumung vorzubereiten. Alle betroffenen Anwohner werden auch persönlich vor Ort informiert.

Wichtig: Die betroffenen Bewohner werden zusätzlich durch Mitarbeitende der Stadt direkt vor Ort persönlich informiert. Es muss daher niemand Sorge haben, eine wichtige Information oder eine mögliche Aufforderung zur Räumung zu verpassen.

15.8., 19.02 Uhr: Auch Kalterherberg ist grundsätzlich von der aktuellen Lage betroffen. Für die Kalterherberger Bevölkerung besteht derzeit jedoch kein Anlass, sich auf eine Räumung vorzubereiten. Die vorsorglichen Vorbereitungen gelten aktuell ausschließlich für die konkret genannten Ortsteile (Geisberg, Ruitzhof, Leyloch, Vennhof, Haus Sonnentau und Plattevenn). Dennoch bitten wir auch die Kalterherbergerinnen und Kalterherberger, die weitere Entwicklung aufmerksam zu verfolgen.

15.8., 18.32 Uhr: Die dynamische Entwicklung des Vennbrandes im benachbarten Belgien hat die belgischen Behörden veranlasst, die Räumung der Ortschaften Küchelscheid und Leykaul einzuleiten.

Die Stadt Monschau bittet – zunächst vorbeugend – die Einwohnerinnen und Einwohner von Ruitzhof, Leyloch, Vennhof, Haus Sonnentau und Plattevenn, sich ebenfalls auf eine mögliche Räumung vorzubereiten.

Soweit dies möglich ist, sollte versucht werden, bei Bekannten oder Verwandten unterzukommen. Die Stadt Monschau trifft derzeit Vorbereitungen für die Einrichtung von Notunterkünften.

Bei Rückfragen: 02472/81-0 oder 02472/81-209 oder 02472/81-210 oder 02472/81-212