16.8., 00:34 Uhr: Die Einsatzkräfte beobachten die Entwicklung des Waldbrands im Hohen Venn weiterhin intensiv. Nach aktuellem Stand befindet sich die Feuerfront noch etwa drei Kilometer von der deutschen Grenze entfernt. Die belgischen Behörden haben die Evakuierung der unmittelbar westlich an Kalterherberg angrenzenden Ortschaft Küchelscheid angeordnet.
Die Feuerwehr Monschau ist im Vollalarm und erkundet fortlaufend den eventuell betroffenen Bereich, insbesondere in und um Kalterherberg. Vorsorglich werden Löschmaßnahmen vorbereitet, damit im Falle eines Überspringens des Feuers auf deutsches Gebiet unmittelbar mit den Löscharbeiten begonnen werden kann.
Auch eventuell notwendige Evakuierungsmaßnahmen für Kalterherberg und Mützenich werden vorbereitet. Eine Information der Bevölkerung über das Modulare Warnsystem (MoWaS) ist bereits erfolgt.
Die Feuerwehr Roetgen hat das Hohe Venn auf deutscher Seite erkundet. Zudem hat das Lagezentrum des Amts für Brandschutz, Rettungsdienst und Bevölkerungsschutz (A 38) der StädteRegion Aachen den Betrieb aufgenommen.
Neben den Feuerwehren Monschau und Roetgen sind das Amt 38 der StädteRegion Aachen, der Kreisbrandmeister (KBM), die Polizei Aachen, EDRD sowie die Ferngesteuerte Lageerkundungseinheit (FLE) der StädteRegion Aachen eingebunden. (Quelle: Leitstelle StädteRegion Aachen)
16.8., 00:18 Uhr: Aufgrund einer weiteren Ausbreitung des Waldbrands im Hohen Venn in Belgien lässt sich ein Übergreifen auf Teile von Monschau nicht vollständig ausschließen. Aus diesem Grunde wird den Einwohnenden der Ortsteile Kalterherberg und Mützenich empfohlen, sich auf eine mögliche Evakuierung vorzubereiten.
Blockieren Sie nicht die Notrufe von Polizei und Feuerwehr.
Bereiten Sie sich auf eine Evakuierung vor. Halten Sie Ihr Notgepäck bereit. Informieren Sie Ihre Nachbarn. Wählen Sie nur in Notfällen den Notruf 110 (Polizei) und 112 (Feuerwehr). Wir informieren Sie, wenn die Gefahr vorüber ist. Meiden Sie das betroffene Gebiet. Aktuelle Informationen veröffentlichen wir auf der Homepage der Stadt Monschau. Achten Sie auch auf die Warn-Apps auf Ihrem Smartphone.
15.8., 20:18 Uhr: Ergänzender Hinweis: In unserer ersten Auflistung wurde der Ortsteil Geisberg versehentlich nicht genannt. Auch die Bewohnerinnen und Bewohner von Geisberg werden gebeten, sich vorsorglich auf eine mögliche Räumung vorzubereiten. Alle betroffenen Anwohner werden auch persönlich vor Ort informiert.
Wichtig: Die betroffenen Bewohner werden zusätzlich durch Mitarbeitende der Stadt direkt vor Ort persönlich informiert. Es muss daher niemand Sorge haben, eine wichtige Information oder eine mögliche Aufforderung zur Räumung zu verpassen.
15.8., 19.02 Uhr: Auch Kalterherberg ist grundsätzlich von der aktuellen Lage betroffen. Für die Kalterherberger Bevölkerung besteht derzeit jedoch kein Anlass, sich auf eine Räumung vorzubereiten. Die vorsorglichen Vorbereitungen gelten aktuell ausschließlich für die konkret genannten Ortsteile (Geisberg, Ruitzhof, Leyloch, Vennhof, Haus Sonnentau und Plattevenn). Dennoch bitten wir auch die Kalterherbergerinnen und Kalterherberger, die weitere Entwicklung aufmerksam zu verfolgen.
15.8., 18.32 Uhr: Die dynamische Entwicklung des Vennbrandes im benachbarten Belgien hat die belgischen Behörden veranlasst, die Räumung der Ortschaften Küchelscheid und Leykaul einzuleiten.
Die Stadt Monschau bittet – zunächst vorbeugend – die Einwohnerinnen und Einwohner von Ruitzhof, Leyloch, Vennhof, Haus Sonnentau und Plattevenn, sich ebenfalls auf eine mögliche Räumung vorzubereiten.
Soweit dies möglich ist, sollte versucht werden, bei Bekannten oder Verwandten unterzukommen. Die Stadt Monschau trifft derzeit Vorbereitungen für die Einrichtung von Notunterkünften.
Bei Rückfragen: 02472/81-0 oder 02472/81-209 oder 02472/81-210 oder 02472/81-212
