Im Rahmen der laufenden Ausbauplanung wurde die bestehende Internetversorgung der förderfähigen Adressen erneut überprüft. Dabei stellte sich heraus, dass einige Anschlusspunkte bereits heute technisch mit mehr als 100 Mbit/s versorgt werden können und daher entgegen der ursprünglichen Annahme nicht förderfähig sind. Nach den geltenden Förderrichtlinien von Bund und Land dürfen solche Anschlüsse nicht mit öffentlichen Fördermitteln ausgebaut werden.
Die betroffenen Eigentümerinnen und Eigentümer werden hierzu von der Stadt Monschau über die MUENET persönlich per Post informiert.
Gemeinsam mit dem Ausbaupartner MUENET konnte inzwischen eine Lösung für die betroffenen Anschlüsse gefunden werden. MUENET wird die betroffenen Adressen eigenwirtschaftlich ausbauen.
Für die betroffenen Anschlussnehmerinnen und Anschlussnehmer bedeutet dies:
- Bereits abgeschlossene aktive Glasfasertarife bleiben bestehen. Der Hausanschluss wird weiterhin ohne zusätzliche Anschlusskosten hergestellt.
- Wer bislang lediglich einen Passivanschluss beantragt hat, kann diesen in einen Aktivanschluss umwandeln und ebenfalls von einem kostenfreien Hausanschluss profitieren.
Ein reiner Passivanschluss kann in diesen Fällen jedoch nicht angeboten werden, da hierfür keine Fördermittel zur Verfügung stehen und ein eigenwirtschaftlicher Ausbau ohne aktive Nutzung wirtschaftlich nicht möglich ist.
Bereits erfolgte Leerrohrverlegungen werden von MUENET nicht in Rechnung gestellt und können bei Bedarf zu einem späteren Zeitpunkt genutzt werden.
Trotz der notwendigen Anpassungen bleibt damit ein nahezu flächendeckender Glasfaserausbau in Monschau möglich. Die Stadt Monschau bedankt sich bei allen Betroffenen für ihr Verständnis.
